Beschreibung
Das Denkmal für Juan de Austria ist die Bronzestatue auf der Piazza Catalani in Messina, am Ende der Via Cesare Battisti. Es ehrt den Sieger der Schlacht von Lepanto, der mit der christlichen Flotte genau von Messina aus aufgebrochen war.
Geschaffen hat es 1573 Andrea Calamech aus Carrara im Auftrag des Senats von Messina. Juan de Austria, der uneheliche Sohn Kaiser Karls V., war gerade vierundzwanzig Jahre alt, und die Statue gibt sein junges Gesicht getreu wieder.
Der Feldherr trägt die vollständige spanische Rüstung. In der Rechten hält er den dreiteiligen Kommandostab, Symbol der Dreierallianz gegen die Türken, und mit dem linken Fuß tritt er auf den abgeschlagenen Kopf von Ali Pascha, dem feindlichen Admiral.
Der Marmorsockel trägt vier Bronzetafeln. Die wichtigste erinnert an die Liga gegen die Türken, an die Daten der Abfahrt von Messina, der Schlacht und der Rückkehr, an die Zahl der Schiffe und an die Namen der damaligen Senatoren.
Die anderen drei sind Flachreliefs. Eines zeigt die aufgestellte Flotte mit dem königlichen Schiff Juans in der Mitte, ein anderes die Schlacht, mit Gefechten zwischen den Schiffen und einigen türkischen Booten, die schon fliehen.
Das letzte stellt die Rückkehr der siegreichen Flotte nach Messina dar und oben einen Plan von Messina aus der Vogelperspektive: ein Porträt der Stadt, wie sie im 16. Jahrhundert aussah.
Die Statue ist mehrmals umgezogen. Ursprünglich stand sie auf dem Platz vor dem Königspalast, wo sie während des Aufstands gegen die Spanier 1674–1678 von einer spanischen Kanonenkugel getroffen wurde. Nachdem sie beim Erdbeben von 1783 erneut beschädigt worden war, kam sie vor die Kirche Annunziata dei Teatini am Corso Cavour.
Dieser Platz verschwand beim Wiederaufbau nach 1908, und die Statue gelangte an ihren heutigen Standort. Auch das Schwert hat eine bewegte Geschichte: Bei der Restaurierung von 1852 ersetzt, ging es um die 1950er-Jahre erneut verloren.
Die Statue hat auch einen scherzhaften Spitznamen bekommen, „Statue des Gitarristen“, wegen des Schattens, den sie auf das Gebäude hinter ihr wirft. 1978, vierhundert Jahre nach Juans Tod, wurde eine Kopie in Regensburg aufgestellt.
Geschaffen hat es 1573 Andrea Calamech aus Carrara im Auftrag des Senats von Messina. Juan de Austria, der uneheliche Sohn Kaiser Karls V., war gerade vierundzwanzig Jahre alt, und die Statue gibt sein junges Gesicht getreu wieder.
Der Feldherr trägt die vollständige spanische Rüstung. In der Rechten hält er den dreiteiligen Kommandostab, Symbol der Dreierallianz gegen die Türken, und mit dem linken Fuß tritt er auf den abgeschlagenen Kopf von Ali Pascha, dem feindlichen Admiral.
Der Marmorsockel trägt vier Bronzetafeln. Die wichtigste erinnert an die Liga gegen die Türken, an die Daten der Abfahrt von Messina, der Schlacht und der Rückkehr, an die Zahl der Schiffe und an die Namen der damaligen Senatoren.
Die anderen drei sind Flachreliefs. Eines zeigt die aufgestellte Flotte mit dem königlichen Schiff Juans in der Mitte, ein anderes die Schlacht, mit Gefechten zwischen den Schiffen und einigen türkischen Booten, die schon fliehen.
Das letzte stellt die Rückkehr der siegreichen Flotte nach Messina dar und oben einen Plan von Messina aus der Vogelperspektive: ein Porträt der Stadt, wie sie im 16. Jahrhundert aussah.
Die Statue ist mehrmals umgezogen. Ursprünglich stand sie auf dem Platz vor dem Königspalast, wo sie während des Aufstands gegen die Spanier 1674–1678 von einer spanischen Kanonenkugel getroffen wurde. Nachdem sie beim Erdbeben von 1783 erneut beschädigt worden war, kam sie vor die Kirche Annunziata dei Teatini am Corso Cavour.
Dieser Platz verschwand beim Wiederaufbau nach 1908, und die Statue gelangte an ihren heutigen Standort. Auch das Schwert hat eine bewegte Geschichte: Bei der Restaurierung von 1852 ersetzt, ging es um die 1950er-Jahre erneut verloren.
Die Statue hat auch einen scherzhaften Spitznamen bekommen, „Statue des Gitarristen“, wegen des Schattens, den sie auf das Gebäude hinter ihr wirft. 1978, vierhundert Jahre nach Juans Tod, wurde eine Kopie in Regensburg aufgestellt.